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Europa verrät sich auf den griechischen Inseln

Gerald Knaus ist der Architekt des EU-Türkei Deals. Den hat die Türkei vor kurzem aufgekündigt und die Eu - neben Corona - in eine neue Flüchtlingskrise gestürzt. Den Preis bezahlen rund 42.000 Geflüchtete in den griechischen Hotspots. Jetzt kämpft Knaus dafür, eine humanitäre Katastrophe dort im letzten Moment zu verhindern. Mit zweifelhafter Aussicht auf Erfolg.

Life in the Greek Hotspots is changing from bad to worse.

Living conditions in the Greek islands’ refugee camps are bad enough. Now the Corona-Crisis is about to make things even worse. The last NGOs are retreating, forced to leave thousands to their fate. Legal advisors Bea and Nico caught the last plane to Austria. Here they talk about what happens on the ground. Worrying.

58: Wie das Corona-Virus bei der Bewältigung der Klima-Krise helfen kann.

Die Furcht der Älteren vor Corona ist die Angst der Jüngeren vor der Klimakrise. Sagt Aktivistin Lara Leik. Sie studiert an der Uni Salzburg und ist die landesweit einzige Universitätsbeauftragte von „Scientists for Future“. Sie fragt sich: schärft Corona das Bewusstsein für die Bewältigung der Klima-Krise? Vielleicht.

Michael Fanizadeh und Franz Schmidjell – „Die Europäische Union reagiert mit Gewalt“

Die Türkei öffnet Millionen Flüchtlingen die Tür. Wirklich? Steht eine neue Krise unmittelbar bevor? Wieviele Menschen fliehen weltweit vor Krieg und Klimawandel? Und wohin? Und welche (unglückliche) Rolle spielt die EU? Drängende Fragen. Zwei Experten des „Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation“ geben profunde Antworten.

Imad al Suliman – „Ich hatte nie das Gefühl wirklich anzukommen“

Als syrischer Flüchtling strandete Imad al Suliman auf Samos. Schaffte es bis nach Deutschland. Kehrte als Dolmetscher auf die Insel zurück. Begegnete erneut seinen Todesängsten. Studiert jetzt in Berlin. Und hat doch das Gefühl, immer nur Asylant zu bleiben. Ein sehr persönliches Gespräch.

Filimon Mebrhatom – „Ich war bereit zu sterben“ (Replay)

Filimon Mebrhatom hat es geschafft - mit 14 führte ihn seine Flucht aus Eritrea durch die Sahara, in libysche Gefängnisse und über das Mittelmeer. Dass er überlebt hat, ist ein Wunder. Und seine Reise die Folge der Verlagerung der EU-Außengrenzen immer tiefer auf den afrikanischen Kontinent. Ein Weckruf.

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Was sind Journey Stories?

Das neue Jahrzehnt wird eine Zeit des massiven Umbruchs. Angesichts globaler Migration und der Klimakrise. In Gesellschaft und Politik. Und zwischen den Generationen. Viele - vor allem junge Menschen - stellen überkommene Wertvorstellungen, den globalisierten Kapitalismus und veraltete und diskriminierende Denkweisen radikal in Frage.

Wir sprechen generationsübergreifend mit jungen und älteren Aktivist*innen, Migrant*innen und Expert*innen über ihre persönlichen Kämpfe, ihre Ambitionen und Visionen für eine bessere Zukunft. Denn die gewaltigen Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam bewältigen.

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