Subsidiärer Schutz

Subsidiärer Schutz wurde als Schutzstatus auf europäischer Ebene (mit Ausnahme von Großbritannien, Irland und Dänemark) durch die Qualifikationsrichtlinie (RL 2011/95/EU) geschaffen, falls die Flüchtlingseigenschaft nicht zuerkannt werden kann. Umgesetzt wurde dies in § 4 AsylG.Bei einem Antrag auf internationalen Schutz wird daher von den nationalen Behörden immer beide Schutzstatus geprüft.

Subsidiär schutzberechtigt ist eine Person, wenn sie darlegen kann bei Rückkehr in das Herkunftsland einem ernsthaften Schaden ausgesetzt werden zu sein.

Ernsthafter Schaden kann sein: die Verhängung oder Vollstreckung der Todesstrafe, Folter oder unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder eine individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit im Rahmen eines nationalen oder internationalen bewaffneten Konflikts.

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